Der Audi R8 LMS war in seiner zweiten Generation in Varianten für die GT2-, GT3- und GT4-Kategorie verfügbar. Auch der TCR-Tourenwagen Audi RS 3 LMS existierte in zwei Generationen für den Rennsport und startete auf fünf Kontinenten. Seit Programmbeginn haben Kunden weltweit mehrere Hundert Rennsport-Titel eingefahren. Zu den herausragenden Einzelerfolgen zählen zwei Klassensiege des GT3-Sportwagens bei den 24 Stunden von Daytona, drei Gesamtsiege bei den 12 Stunden von Bathurst, viermal triumphierte das Modell beim Straßenrennen in Macau sowie bei den 24 Stunden von Spa und bereits sieben Mal bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring. Foto: Erster Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2012
Pionierleistungen mit TDI-Technik
Eine Pionierleistung demonstrierte Audi mit der TDI-Technologie: Der neu konzipierte Audi R10 TDI triumphierte 2006 als erster Rennsportwagen mit Dieselantrieb bei den legendären 24 Stunden von Le Mans. Insgesamt setzte sich die TDI-Technologie acht Mal in Le Mans durch. 2007 und 2008 siegte Audi mit dem R10 TDI erneut an der Sarthe. Zudem gewann Audi mit dem Diesel-Rennwagen dreimal in Folge die American Le Mans Series und 2008 auch die europäische Le Mans Series. Mit dem R15 TDI feierte Audi 2010 einen Dreifachsieg im schnellsten Le-Mans-Rennen aller Zeiten und stellte damit einen neuen Distanzrekord auf, der bis heute Bestand hat. Auch 2011, 2012, 2013 und 2014 setzte sich Audi-TDI-Power in Le Mans durch. 2014 feierte die Marke den 13. Sieg bei nur 16 Teilnahmen. „Vorsprung durch Technik“ bewies Audi auch bei der Energieeffizienz: In der gesamten TDI-Ära reduzierte Audi den Dieselverbrauch innerhalb eines Jahrzehnts um 46 Prozent.
Das ist Weltrekord. 1985 Einführung der vollverzinkten Karosserie im Audi 100 und im Audi 200; Umbenennung des Unternehmens in AUDI AG und Verlagerung des Hauptsitzes nach Ingolstadt 1988 Die AUDI AG steigt mit dem Audi V8 in die Oberklasse ein. 1989 Einführung des Turbodieselmotors mit Direkteinspritzung im Pkw 1990 Erster Sieg von Audi bei der DTM – durch Hans-Joachim Stuck in einem Audi V8 quattro 1994 Produktionsstart des Audi A8, des ersten Serienfahrzeugs der Welt mit vollständiger Aluminiumkarosserie (ASF – Audi Space Frame) 2000 Baubeginn für den Audi A2, das erste Aluminiumauto in Großserie 2001 Sieg in Le Mans mit der neu entwickelten Direkteinspritzung FSI 2005 Eröffnung des Audi Forum Neckarsulm 2006 Deutschlandpremiere des Sportwagens Audi R8; erster Sieg im 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit einem in Neckarsulm entwickelten Dieselmotor 2007 Einrichtung der Drehscheibe zwischen den Werken Ingolstadt und Neckarsulm mit dem Produktionsstart der Limousine Audi A4 2008 Einweihung des neuen Audi Werkzeugbaus 2011 Audi erwirbt ein 230.000 Quadratmeter großes Gelände im Industriepark Böllinger Höfe in Heilbronn (Erwerb weiterer Flächen in den Jahren 2014 und 2018). 2012 Einweihung des Technikums für faserverstärkte Kunststoffe und des neuen Motorprüfzentrums 2013 Audi Neckarsulm wird mit dem J.D.
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Der Audi R8 LMS war in seiner zweiten Generation in Varianten für die GT2-, GT3- und GT4-Kategorie verfügbar. Auch der TCR-Tourenwagen Audi RS 3 LMS existierte in zwei Generationen für den Rennsport und startete auf fünf Kontinenten. Seit Programmbeginn haben Kunden weltweit mehrere Hundert Rennsport-Titel eingefahren. Zu den herausragenden Einzelerfolgen zählen zwei Klassensiege des GT3-Sportwagens bei den 24 Stunden von Daytona, drei Gesamtsiege bei den 12 Stunden von Bathurst, viermal triumphierte das Modell beim Straßenrennen in Macau sowie bei den 24 Stunden von Spa und bereits sieben Mal bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring. Pionierleistungen mit TDI-Technik Eine Pionierleistung demonstrierte Audi mit der TDI-Technologie: Der neu konzipierte Audi R10 TDI triumphierte 2006 als erster Rennsportwagen mit Dieselantrieb bei den legendären 24 Stunden von Le Mans. Insgesamt setzte sich die TDI-Technologie acht Mal in Le Mans durch. 2007 und 2008 siegte Audi mit dem R10 TDI erneut an der Sarthe. Zudem gewann Audi mit dem Diesel-Rennwagen dreimal in Folge die American Le Mans Series und 2008 auch die europäische Le Mans Series. Mit dem R15 TDI feierte Audi 2010 einen Dreifachsieg im schnellsten Le-Mans-Rennen aller Zeiten und stellte damit einen neuen Distanzrekord auf, der bis heute Bestand hat. Auch 2011, 2012, 2013 und 2014 setzte sich Audi-TDI-Power in Le Mans durch. 2014 feierte die Marke den 13. Sieg bei nur 16 Teilnahmen. „Vorsprung durch Technik“ bewies Audi auch bei der Energieeffizienz: In der gesamten TDI-Ära reduzierte Audi den Dieselverbrauch innerhalb eines Jahrzehnts um 46 Prozent. Titelgewinne in der modernen DTM Nach dem Sieg von Laurent Aiello 2002 mit dem Abt-Audi TT-R kehrte Audi 2004 nach zwölf Jahren Abwesenheit werkseitig in die DTM zurück und holte mit Mattias Ekström auf Anhieb den Titel.
Der R8 war der erste Supersportwagen von Audi und entstand in Zusammenarbeit mit dem Tochterunternehmen Lamborghini Seit 2007 verließen insgesamt 45.949 Exemplare das Werk Neckarsulm und die Manufaktur in den Böllinger Höfen Ein Highlight ist das letzte Sondermodell: der R8 V10 GT RWD mit Hinterradantrieb
Eine Supersportwagen-Legende verabschiedet sich: Der Audi R8 hat in 17 Jahren gleichermaßen Herzen erobert und Erfolge gefeiert. Nach 45.949 produzierten Exemplaren lief im März 2024 in den Böllinger Höfen der letzte R8 vom Band. Ein Rückblick auf eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte.
Atemberaubendes Design, betörender Motorsound und eine Fahrdynamik, wie sie kein anderer straßenzugelassener Audi bis dahin aufbieten konnte: Bei seiner Vorstellung im Jahr 2006 war der R8 eine Revolution – national und international. Ein Mittelmotor-Supersportwagen; das hatte es bei Audi noch nie gegeben. Mit dem R8 rückte Audi in exklusivere Segmente vor, die bislang von Namen wie Ferrari, Porsche und Lamborghini dominiert wurden. Der Audi R8 wurde in der damaligen quattro GmbH (heute Audi Sport GmbH) entwickelt und gebaut. Er wurde auf Anhieb zur sportlichen Ikone des Produktportfolios und trägt bis heute zum exklusiven Image der Marke Audi bei. Die Bezeichnung R8 bezieht sich auf ein erfolgreiches Rennfahrzeug, das Audi in Le Mans zu einem der siegreichsten Hersteller aller Zeiten machte: 1999 initiierte Audi sein legendäres Le-Mans-Programm mit einem Sportprototyp, der in der LMP900-Klasse startete. Dieser Rennprototyp trug als Erster den Namen R8. Er gewann das 24-Stunden-Rennen in Le Mans in den Jahren 2000, 2001, 2002, 2004 sowie 2005 und ist damit der Le-Mans-Sportwagen der Neuzeit mit den meisten Siegen. Noch erfolgreicher war der Prototyp nur bei den 12 Stunden von Sebring, einem Rennen in den USA, das er durchgehend von 2000 bis 2005 gewann.
Audi R8 erfolgreichster Le-Mans-Sportwagen der Neuzeit Nach der Verbannung des überlegenen quattro-Antriebs aus dem Tourenwagen-Sport wechselte Audi zu den Sportprototypen und untermauerte auch in dieser Motorsport-Kategorie 18 Jahre lang seinen Slogan „Vorsprung durch Technik“. Beim Debüt in Le Mans, dem härtesten Langstreckenrennen der Welt, gelang Audi 1999 mit Platz drei auf Anhieb der Sprung auf das Siegerpodest. In den folgenden Jahren war der Audi R8 eine Klasse für sich. Audi schaffte von 2000 bis 2002 einen historischen Hattrick, auch dank der ab 2001 erstmals eingesetzten TFSI-Technologie, die später ihren Weg in die Serienfertigung fand. 2004 und 2005 holten Kundenteams in Le Mans zwei weitere Gesamtsiege für Audi. Seinen Platz in der Motorsport-Geschichte sicherte sich der R8 mit insgesamt 63 Siegen in 80 Sportwagen-Rennen. Titelgewinne nach Rückkehr in die DTM Nach dem Sieg von Laurent Aiello 2002 mit dem Abt-Audi TT-R kehrte Audi 2004 werkseitig in die DTM zurück und holte mit Mattias Ekström auf Anhieb den Titel. Auch 2007 triumphierte der Schwede, 2008 und 2009 jeweils Timo Scheider – damit gelang Audi als erstem und bisher einzigem Automobilhersteller in der DTM-Geschichte ein Titelhattrick. Martin Tomczyk komplettierte die Erfolgsstory des Audi A4 DTM in der Saison 2011 mit einem weiteren Titelgewinn – dem insgesamt fünften für den Audi A4 DTM. 2013 holte Mike Rockenfeller mit dem Audi RS 5 DTM den insgesamt neunten DTM-Titel für Audi. In seinem Rookiejahr gelang René Rast 2017 die Sensation mit einem weiteren Titel. Audi holte gleichzeitig die Herstellerwertung. 2019 und 2020 gewann Rast zwei weitere Male den prestigeträchtigen Titel. Somit haben Audi-Piloten bereits zwölf Mal die DTM gewonnen. Hinzu kommen sechs Hersteller- und acht Teamtitel.
Ob es Tourenwagenrennen in seiner Heimat waren, mit denen alles begann, die DTM in Deutschland mit den Klasse-1-Tourenwagen, die 24 Stunden von Spa im Audi R8 LMS, die Rallycross-Weltmeisterschaft, das Race of Champions oder der elektrische Rennsport auf der Rundstrecke und im Gelände: Binnen kürzester Zeit zählte der heute 45 Jahre alte Schwede zu den Siegern und alsbald auch zu den Meisterschaftsanwärtern. Bei der Rallye Dakar hat er gelernt, dass Fehler den Alltag bestimmen und fast niemand ohne Rückschläge durchkommt. Dass am Ende eines subjektiv unbefriedigenden Tages dennoch ein Etappensieg stehen kann, hat Ekström in seiner noch jungen Karriere als Dakar-Teilnehmer mehr als einmal erlebt. Entsprechend weiß er sich anzupassen, Risiken zu minimieren und auch einmal zurückzustecken. Im Vergleich zu den reproduzierbaren Zyklen in einem Rundstreckenrennen enthalten Wüstenrallyes Tag für Tag zahllose Überraschungen. Darauf hat sich Mattias Ekström einzustellen gelernt. Und er bringt eine weitere Eigenschaft mit, die überaus wertvoll ist und auf die sich sein Team verlassen kann: Der Rennprofi hat mehr als einmal in seiner herausragenden Karriere bewiesen, dass er bereit ist, eigene Ambitionen den Zielen eines Teams unterzuordnen, wenn dies erforderlich ist.
Mattias Ekström (S) Geburtsdatum: 14. Juli 1978 Geburtsort: Falun (S) Wohnort: München (D) Familienstand: ledig (Partnerin Heidi), ein Sohn (Mats), eine Tochter (Hanna) Größe/Gewicht: 1,83 m/77 kg Motorsport seit: 1993 (Audi-Fahrer 1999–2018 und wieder seit 2021) Karriere als Fahrer: 1993 Kart 1994 Kart, Schwedischer Renault-5-Cup 1995 2. Platz Schwedischer Renault-5-Cup 1996 1. Platz Schwedischer Renault-5-Cup, „Young Driver of the Year“ 1997 2. Platz Schwedische Tourenwagen-Meisterschaft, „Rookie of the Year“ 1998 8. Platz Schwedische Tourenwagen-Meisterschaft 1999 1. Platz Schwedische Tourenwagen-Meisterschaft (Audi A4 quattro) 2000 3. Platz Schwedische Tourenwagen-Meisterschaft 2001 8.
Dort ist der Sitz der Audi Sport GmbH sowie der Entstehungsort des Hochleistungssportwagens Audi R8 und des vollelektrischen Audi e-tron GT. 2005 eröffnete das Audi Forum Neckarsulm. Das Ausstellungs- und Besucherzentrum bietet auf 10.000 Quadratmetern Erlebnisführungen durch die moderne Automobilproduktion von Audi und ein buntes Programm an Kulturveranstaltungen. Mit seiner Gründung ging auch erstmals ein Audi exclusive Studio in Betrieb. Audi-Kunden können sich dort persönlich und besonders umfassend zur Veredelung und Individualisierung ihres Modells beraten lassen. Am 14. Oktober 2023 findet im und rund ums Audi Forum Neckarsulm ein Event-Tag zum 40. Geburtstag der Audi Sport GmbH für Kunden und Fans statt. Handarbeit meets Smart Factory: Die 2014 eröffnete Fertigungsanlage in den zum Standort Neckarsulm gehörenden Böllinger Höfen verfügt über eine Produktionsfläche von rund 40.000 Quadratmetern. Mit dem Hochleistungssportwagen Audi R8 und den vollelektrischen Modellen e-tron GT und RS e-tron GT entstehen vollkommen unterschiedliche Fahrzeugkonzepte in einem Werk. Zur Integration der elektrisch angetriebenen Modelle in die Herstellung wurde die Montage um 20 auf 36 Arbeitstakte erweitert. Hinzu kamen auch neue Kompetenzen in den Bereichen Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Die Stärken und Erfahrungen des Manufakturbetriebs blieben erhalten.